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Das Foto Foto zur Pressemitteilung der Linken NRW zu Hitzeaktionsplänen zeigt ein Thermometer, das 40 Grag anzeigt.

DIE LINKE NRW

Handeln, bevor es zu spät ist: LINKE NRW unterstützt Forderung nach kommunalen Hitzeaktionsplänen

Der Hausärzteverband Nordrhein e.V. hat sich jüngst dafür ausgesprochen, dass die Kommunen gemäß den Handlungsempfehlungen des Bundesumweltministeriums zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung „endlich Hitzeaktionspläne auf den Weg bringen" müssen. Dazu erklärt Sascha H. Wagner, Landesgeschäftsführer von DIE LINKE NRW: „Der Vorstoß des Hausärzteverbandes kommt zur richtigen Zeit. Die drastische Veränderung des Klimas ist für alle Einwohner*innen ersichtlich. Die Temperaturen steigen zunehmend, Unwetter und Naturkatastrophen gehören mittlerweile zum Alltag. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Nicht nur die Umwelt, Pflanzen und Tiere leiden unter den unberechenbaren Temperaturwechseln, zu denen es immer öfter kommt.“

„Vor allem die Mitarbeiter*innen, die extrem unter hohen Temperaturen leiden, weil sie unter freiem Himmel arbeiten, müssen besonders geschützt werden. Auch für betagte Menschen und Patient*innen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen müssen schnellstmöglich bedarfsgerechte Schutzmaßnahmen sichergestellt werden. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) steht in der Pflicht, in dieser Angelegenheit umgehend tätig zu werden", fordert Wagner, der auch gesundheitspolitischer Sprecher von DIE LINKE NRW ist.

„Neben kommunalen Hitzeaktionsplänen sind eine Reihe weiterer Anstrengungen und Aktivitäten in Sachen Klimaschutz notwendig. DIE LINKE fordert einen grundlegenden und zugleich sozial gerechten Wandel in der Verkehrs-, Energie- und Klimapolitik. Die Energiewirtschaft muss demokratisiert und die Teilhabe von Einwohner*innen gefördert werden. Sämtliche umweltschädlichen Subventionen sind zu beenden. Die Zeit zur Verhinderung der schlimmsten Auswirkungen der Erderwärmung wird immer knapper. Wird nicht bald gegengesteuert, drohen bei bestimmten Größenordnungen des Temperaturanstieges abrupte, wesentlich stärkere und unumkehrbare Klimaänderungen. Anstelle die noch bestehenden Möglichkeiten des Gegensteuerns weiterhin zu verschlafen, muss die Politik endlich im Sinne des Umwelt- und Klimaschutzes tätig werden. DIE LINKE steht dazu bereit", so Wagner abschließend.


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