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DIE LINKE NRW

DIE LINKE NRW gegen Stopp der Lohnzahlung in Quarantäne

Das Bild zeigt eine Schere, die auf Geldscheinen liegt.

Kritisch äußert sich der Landesverband von DIE LINKE NRW zu den Plänen der Landesregierung, die Lohnfortzahlung für Ungeimpfte in Quarantäne einzustellen. Die stellvertretende Landessprecherin Ulrike Eifler befürchtet, dass dadurch die Konflikte im Betrieb zunehmen werden.

„Die Lohnzahlungen an den Impfstatus zu koppeln, wird dazu führen, dass sich ungeimpfte Beschäftigte mit einem positiven Testergebnis zur Arbeit schleppen werden. Wir haben einen tiefgespaltenen Arbeitsmarkt mit zum Teil hochprekären Beschäftigungsverhältnissen. Die wenigsten können es sich leisten, zwei Wochen unbezahlt zu Hause zu bleiben. Diese Maßnahme spaltet die Belegschaften zusätzlich und gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt in einer Weise, die unverantwortlich ist.“

Eifler, die auch Gewerkschaftspolitische Sprecherin ihrer Partei ist, verwies zudem auf die hohe Bedeutung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Zu befürchten sei, dass die vorgenommenen Einschränkungen zum Einfallstor für die Beschneidung elementarer Rechte der Beschäftigten werden könnten. „Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall wurde 1956 in einem 16-wöchigen Streik durchgesetzt, denn Krankheit sollte nicht länger in die Mittellosigkeit führen. 1996 reichten vier Tage Streik bei Daimler, um die Angriffe von Kohl und Waigel auf die Lohnfortzahlung abzuwehren. Es war der Anfang vom Ende der Kohl-Regierung. Dass jetzt unter dem Deckmantel von Pandemie und unter dem Beifall aus dem Arbeitgeber-Lager die Lohnfortzahlung für einen Teil der Beschäftigten eingeschränkt werden soll, ist ein inakzeptabler Angriff von Laschet und Laumann. Die Lohnfortzahlung muss für alle gelten - ohne Ausnahme!“

Ein weiteres Mal disqualifiziere sich Armin Laschet als Kanzlerkandidat, sagte Eifler. „Wer sich um das Amt des Bundeskanzlers bewirbt, sollte zusammenführen und nicht auseinandertreiben. Erneut zeigt sich: Mit Laschet werden es Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer schwerer haben, ihre Interessen geneinsam durchzusetzen.“


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