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DIE LINKE KV Mettmann

Gedenken an Massaker am Wenzelnberg

Am 13. April 1945, wenige Tage vor Kriegsende, wurden in der Schlucht am Wenzelnberg 71 Häftlinge von Nationalsozialisten brutal ermordet. In Erinnerung an die Opfer dieses Verbrechens findet am Sonntag, 24. April 2022, 11:00 Uhr eine Gedenkfeier am Mahnmal Wenzelnberg in Langenfeld statt.

DIE LINKE nimmt – wie in jedem Jahr – an der Gedenkveranstaltung teil, um den Opfern des Faschismus zu gedenken. Birgit Onori, Sprecherin DIE LINKE KV Mettmann: „Auch nach 77 Jahren müssen wir die Erinnerung wachhalten. Auch daran, dass Täter und Opfer Nachbarn waren. DIE LINKE begrüßt es, dass die Vertreter*innen der Städte an diesem Gedenken festhalten. Die Demokrat*innen müssen sich gemeinsam der rechten und rassistischen Propaganda entgegenstellen, um eine Wiederholung der Geschichte zu verhindern."

Das Massaker vom Wenzelnberg

Nur wenige Tage vor dem Einmarsch alliierter Truppen, am 13. April 1945, ließ der Leiter der Gestapoaußenstelle Wuppertal Josef Hufenstuhl insgesamt 71 Häftlinge aus dem Zuchthaus Remscheid-Lüttringhausen und dem Wuppertaler Polizeipräsidium in der Schlucht am Wenzelnberg ermorden und verscharren. Darunter waren 15 politische Gefangene und vier Zwangsarbeiter. Leiter des Erschießungskommandos war Kriminalkommissar Theodor Goeke. Von den über 100 an der Erschießung beteiligten Gestapo- und Kripobeamten sowie Schutzpolizisten wurden – obwohl namentlich bekannt - niemand für diese Tat belangt.

Die Opfer wurden exhumiert und zunächst in Solingen bestattet. 1965 wurden die sterblichen Überreste erneut exhumiert und am Mahnmal Wenzelnberg bestattet. Die Gedenkstätte am Wenzelnberg findet sich am Kapeller Weg in Langenfeld.

Seit 1946 wird dem Massenmord gedacht. Nach zwei Jahren stiller Kranzniederlegungen wegen der Corona-Pandemie richtet in diesem Jahr die Stadt Solingen das Gedenken wieder mit der Teilnahme von Gästen aus.

Die Namen der Opfer

Ludwig Baumann, Hugo Breenkötter, Josef Breuer, Leopold Chocensky, Wilhelm Clemens, Heinrich Dietz, Christian Döhr, Adolf Führer, Wilhelm Fatscher, Bernhard Funkel, Johann Galwelat, Otto Gau-dig, Karl Grabowski, Wilhelm Gietmann, Albert Grandt, Johann Hense, Adolf Hermanns, Karl Horn, Wilhelm Hanrath, Hans Holzer, Ferdinand Jahny, Wincente Jankowski (Polen), Hermann Jäger, Friedrich Knopp, Arthur Koch, Friedrich Kamleiter, Jakob Krieger sen., Josef Kuhnt, Heinrich Kubick, Rudolf Käferhaus, Daniel Kresanowski (UdSSR), Walter Kuhlmann, Wilhelm Kranz, Max Lang, Erich Lohmer, Paul Lisziun, Hermann Landtreter, Horst Lettow, Henry Liebisch, Ferdinand Margreiter, Heinrich Marth, Otto Markus, Gustav Marnitz, Franz Müller, Walter Nell, Josef Nikolay, Hubert Offergeld, Heinrich Rode, Adolf Röder, Herbert Runkler, Sylvester Shiatecki, Heinrich Schlieper, Karl Schulz, Wilhelm Stangier, Mitrofan Saitzki (UdSSR), Franz Spitzlei, Theodor Schmidt, Johann Schyra, Paul Tegethoff, Max Thiemann, Josef Thiemann, Heinrich Triess, Paul Wondzinski, Karl Wallraven, Hans Wimmershof, Wilhelm Wilgeroth, Victor Wolynec (UdSSR), August Zywitzki, drei Unbekannte


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