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Das Bild zeigt zwei Hände, die auf einer bemehlten Fläche einen Brotteig kneten.

Die LINKE NRW

DIE LINKE. NRW sieht Land nach der Insolvenz von Kronenbrot in der Pflicht

Nachdem der Backwarenhersteller Kronenbrot vor gut sechs Wochen Insolvenz angemeldet hatte, werden die Beschäftigten laut einem Bericht des Westdeutschen Rundfunks (WDR) offenbar leer ausgehen. Die insolvente Großbäckerei mit Standorten in Würselen, Köln und Witten verfügt über keinerlei Vermögenswerte mehr. Das berichtet der WDR und beruft sich auf eine Erklärung des Insolvenzverwalters. Da nach der ersten Pleite des fünft größten deutschen Backwarenherstellers 2016 Immobilien, Maschinen und Personal in eigene Gesellschaften überführt worden waren, sind bei der diesjährigen Insolvenz alle Sachwerte außen vor, so dass die rund 1000 Mitarbeiter*innen voraussichtlich auf Forderungen in Millionenhöhe werden verzichten müssen. Ein Skandal, meint DIE LINKE. NRW. Denn bereits vor drei Jahren hatten sie freiwillig auf große Teile ihres Lohns sowie Weihnachtsgeldes verzichtet, um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. 

"In Zeiten, in denen der Staat in Windeseile einen Überbrückungskredit in Höhe von mehr als 380 Millionen Euro für die von der Thomas Cook-Pleite betroffene Airline Condor bereitstellen kann, ist es weder zu verstehen noch hinnehmbar, dass die Beschäftigten eines der größten Backwarenhersteller NRWs im Regen stehen gelassen werden", erklärt Inge Höger, Landessprecherin von DIE LINKE in NRW und weiter: "Die Landesregierung wäre gut beraten, den Kronenbrot-Mitarbeiter*innen, von denen ein Großteil nicht auf Weiterbeschäftigung hoffen kann, größtmögliche Hilfe und Unterstützung anzubieten. Immerhin konnte NRW noch drei Jahre Steuern von dem Unternehmen einstreichen, weil die Belegschaft nach der ersten Insolvenz massiv auf Geld verzichtet hatte."


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