Der OV Langenfeld bleibt auch außerhalb des Wahlkampfs sichtbar
Politischer Austausch soll nicht nur im Wahlkampf stattfinden. Mit diesem Anspruch startet der OV eine regelmäßige Reihe thematischer Flyer-Aktionen in der Innenstadt. „Wir möchten nicht nur dann in der Innenstadt auftauchen, wenn Stimmen gebraucht werden. Wir wollen immer Ansprechpartner sein und gemeinsam mit den Menschen diskutieren, was sich in unserer Stadt und darüber hinaus verändern sollte“, so der Ortsverband. Immer am ersten Dienstag im Monat möchte der Ortsverband vor seinem monatlichen Stammtisch mit einem aktuellen politischen Thema auf die Straße gehen, Informationen verteilen und vor allem mit den Menschen in Langenfeld ins Gespräch kommen.
Den Auftakt machte am 4. August eine Aktion zum Thema Sozialabbau. Ab 17:00 Uhr waren Mitglieder des OV in der Innenstadt unterwegs und verteilten einen informativen Flyer. Dabei entstanden zahlreiche Gespräche mit Passantinnen und Passanten – mit jungen Menschen ebenso wie mit älteren Bürgerinnen und Bürgern. Für den Ortsverband war die Resonanz auf die erste Aktion ein gutes Zeichen. „Uns geht es bei den Aktionen nicht darum, einfach nur Flyer zu verteilen. Wir wollen sichtbar und ansprechbar sein und die Gelegenheit nutzen, mit den Menschen über politische Themen ins Gespräch zu kommen“, erklärt Vanessa Hölzer, Sprecherin des Ortsverbands. „Gerade außerhalb von Wahlkampfzeiten ist es uns wichtig, den direkten Kontakt zu den Menschen in unserer Stadt zu halten.“
Es geht nicht um einen klassischen Infostand mit einem festen Programm, sondern darum, dort präsent zu sein, wo Menschen ohnehin unterwegs sind. Ein Flyer soll dabei der erste Anstoß für ein Gespräch sein – über das jeweilige Thema, aber auch über ganz persönliche Erfahrungen und darüber, was die Menschen in Langenfeld aktuell beschäftigt und was sie sich vom OV wünschen.
Die Themen der Aktionen sollen dabei bewusst wechseln. „Wir wollen mit unseren Flyern immer wieder unterschiedliche politische Fragen aufgreifen und gleichzeitig zuhören, was aus der Stadt zurückkommt. Politik darf keine Einbahnstraße sein“, so Bärbel Schaper, ebenfalls Sprecherin des Ortsverbands. Der Ortsverband will sich abwechselnd im Bereich des Haus Arndt und in der Schoppengasse (Eingang der Stadtgalerie) für diese Aktionen positionieren.
Die nächste Aktion ist bereits für den 1. September anlässlich des Antikriegstages geplant. Der Antikriegstag erinnert an die Verantwortung für Frieden und gegen Krieg. Angesichts zahlreicher bewaffneter Konflikte und internationaler Spannungen möchte Die Linke mit ihrem Flyer dazu anregen, über Frieden, Abrüstung und die Frage zu diskutieren, wie eine Politik aussehen kann, die auf Deeskalation und zivile Lösungen setzt.
Auch beim anschließenden Stammtisch soll den Flyer Thema Raum gegeben werden. Dieser findet wie gewohnt ab 18:30 Uhr in der Kneipe Flohmarkt an der Solinger Straße statt. Interessierte sind immer herzlich eingeladen, dazuzustoßen und den Ortsverband dort auch in ungezwungener Atmosphäre kennenzulernen.
Die Mitglieder des Ortsverbandes freuen sich auf viele konstruktive Gespräche und einen konspirativen Austausch.

