1. Dezember 2015

Einsteins Traum vom Sozialismus!

Zum 100. Jahrestag des Erscheinens Albert Einsteins „Allgemeine Relativitätstheorie“ wir in den Medien einer der größten Physiker geehrt. Sein gesellschaftliches Engagement, sein Eintreten für eine gerechte Welt, sein Bekenntnis als Sozialist wird dabei – warum wohl – vergessen.

Im Jahr 1949 erschien seine Schrift „Warum Sozialismus“. Einige Auszüge aus dieser bemerkenswerten Schrift:

„…Die erobernden Völker machten sich selbst … zur privilegierten Klasse des eroberten Landes.“ … „ da es das reale Ziel des Sozialismus ist, genau über diese räuberische Phase der menschlichen Entwicklung zu siegen und diese zu überwinden, …

„Der Mensch ist gleichzeitig ein Einzel- und ein Sozialwesen. Als Einzelwesen versucht er seine eigene Existenz … zu schützen. Als Sozialwesen versucht er … (Mitmenschen) zu trösten und ihre Lebensumstände zu verbessern.“

„… kann ich kurz aufzeigen, was für mich das Wesen der Krise unsere Zeit ausmacht.“ „… dass die egoistischen Triebe ständig hervorgehoben, während die sozialen Triebe, die er von Natur aus hat, … immer mehr verkümmern.“

„Die ökonomische Anarchie der kapitalistischen Gesellschaft heute … die eigentliche Ursache des Übels.“

„Privates Kapital tendiert dazu, in wenigen Händen konzentriert zu werden… Das Ergebnis dieser Entwicklungen ist eine Oligarchie von privaten Kapital, dessen enorme Kraft nicht einmal von einer demokratischen organisierten Gesellschaft überprüft werden kann.“ … „ Die Folge ist, dass die „Volksvertreter“ die Interessen der unterprivilegierten Schicht nicht ausreichend schützen.“ …

„Außerdem kontrollieren … die Privatkapitalisten zwangsläufig direkt oder indirekt die Hauptinformationsquellen (Presse, Radio, Bildung).“

„Die Produktion ist für den Profit da – nicht für den Bedarf. Es gibt keine Vorsorge dafür, dass all jene, die fähig und bereit sind, zu arbeiten immer Arbeit finden können. Es gibt immer eine „Herr von Arbeitslosen. Der Arbeiter lebt dauernd in Angst, seinen Job zu verlieren.“

„Ich bin davon überzeugt, dass es einen Weg gibt, diese Übel loszuwerden, nämlich den, ein sozialistische Wirtschaftssystem zu etablieren, begleitet von einem Bildungssystem, das sich an sozialen Zielsetzungen orientiert.“ … „ Die Bildung hätte zum Ziel, dass die Individuen zusätzlich zur Förderung ihrer eigenen angeborenen Fähigkeiten einen Verantwortungssinn für die Mitmenschen entwickeln anstelle der Verherrlichung von Macht und Erfolg in unserer gegenwärtigen Gesellschaft.“